Backpacker in Vietnam: Mit dem Rucksack in Vietnam Reisen

…nicht nur ein Urlaubsparadies für klassische Urlaubsreisen sondern auch für Backpacking in Vietnam (zu Deutsch: Rucksackreisen) hervorragend geeignet und zieht jährlich hunderttausende Rucksacktouristen an. Immer mehr Menschen, besonders junge Erwachsene, entschließen sich dazu, eine ereignisreiche Rucksackreise zu unternehmen. Nicht selten wird die Tour auch mit den umliegenden Ländern und Australien kombiniert. Doch eine Tour erfordert auch einiges an Planung, Organisation und es gibt viele Punkte, die Sie bedenken müssen. Die meisten Vietnam Backpacker tendieren dazu bei Reisen rund vier Wochen pro Land einzuplanen. In einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen können Sie einen großen Teil der sehenswerten Orte des Landes entdecken und Langeweile kommt garantiert nicht auf.

Als Backpacker mit dem Rucksack Vietnam erobern

Was ist eigentlich Backpacking?

Als Backpacker in Vietnam leben Sie wortwörtlich aus dem Rucksack und leben im Low-Budget Bereich. Das bedeutet dass Ihre gewählten Unterkünfte die günstigen sind und des öfters daher Gruppenschlafräume. Reichhaltiges Frühstück in der Unterkunft und Pool ist hier fehl am Platz. Stattdessen wird im Supermarkt eingekauft und selber zubereitet und die Sonne wird direkt am Strand getankt. Als Rucksackreisender reisen Sie zwar auch mit dem Rucksack. Jedoch sehen Sie das „Backpacking“ nur als Aufenthaltsort ihrer Kleidung, jedoch nicht jedoch als Reiseart und Lebensweise. Bitte verwechseln Sie daher nicht die 2 verschiedenen Reisearten, denn die Art und Weise sind Welten.

Die Kosten & Preise für eine Backpacker Tour in Vietnam

Abgesehen von An- und Abreise ist es vor allen Dingen der Aufenthalt, der mitunter ordentlich Geld kostet. Schön ist aber, dass in Vietnam auch mit wenig Geld eine tolle Zeit möglich ist. Je nach persönlichen Bedürfnissen ist bei der Übernachtung als Budget von 5 bis 20 Euro zu rechnen. Sogar im unteren Preissegment gibt es nicht viel zu beanstanden, wenn die eigenen Ansprüche nicht zu hoch sind. Durchweg lässt sich sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Mittelklassehotels bewegen sich preislich bei 25 bis 90 Euro die Nacht. Nach oben hin sind natürlich keine Grenzen gesetzt.

Die Kosten für Essen und Trinken machen bei den meisten Backpackern nur einen geringen Teil aus. Aber nur dann, wenn Sie auf das Essen in teuren Touristen-Restaurants verzichten. In den einfach aussehenden Lokalen und an den Straßenständen gibt’s leckere Gerichte für unter einem Euro. Die Getränke sind ebenfalls extrem preiswert. Ein frisch gezapftes Bier bekommt man im Regelfall für unter einen Dollar.

Kalkulation für typische Kosten beim Backpacking pro Tag

  • Niedriges Budget = 15-30 Euro pro Tag
    Übernachtet wird vorwiegend Schlafsälen. Gegessen wird an Straßenständen und die Transportmittel sind Gruppenbusse der normalen Buslinie.
  • Mittleres Budget = 30 – 75 Euro pro Tag
    Bei dem mittleren Budget sind bessere Zimmer in der Kalkulation vorgesehen. Hin und wieder darf es auch ein teures Restaurant sein. Und wenn notwendig, dann passt auch die eine oder andere Taxifahrt.
  • Hohes Budget = ab 75 Euro
    Wer ein hohes Budget zur Verfügung hat, der muss im Grunde keinerlei Einschränkungen in Kauf nehmen und kann den Trip genießen.

 
So oder so sollte man immer einen Puffer für Ausgaben einberechnen, die nicht vorhersehbar sind. Es kann immer etwas passieren und genau diesen Faktor sollte niemand außer Acht lassen.

Fortbewegung in Vietnam

Fortbewegung in Vietnams Städten mit dem RollerEs gibt in Vietnam unzählige Möglichkeiten, das Land zu bereisen. Sicherlich bietet es sich an, die meisten Strecken zu Fuß zu bewältigen. So sehen Sie viel von dem Land und kommen auch mit Einheimischen in Kontakt. Das Fahrrad bietet sich ebenfalls an, die Tour durch das Land zu genießen. Wesentlich beliebter sind natürlich lokale Busse, die sich vor allen Dingen für kurze Strecken und Reiseziele abseits der Touristenpfade anbieten.

Eine Fahrt kostet durchschnittlich 2-3 Euro – auch dann, wenn es mehrere Stunden sind. Die Fahrten dauern länger als in Europa, das liegt an dem chaotischen Verkehr und an den deutlich schlechteren Straßenverhältnissen. Für längere Strecken gibt es Open Tour Busse. Diese fahren primär die touristisch erschlossenen Orte an und können in allen Hotels gebucht werden. Neben den Bussen erweist sich der Zug ebenfalls als brauchbare Alternative. Er fährt von Saigon bis Hanoi und wieder zurück. Allerdings ist der Zug weder schneller noch billiger als der Bus. Wer aber beispielsweise über Nacht fährt, der genießt wesentlich mehr Komfort und muss sich auch um die Sicherheit keine Gedanken machen.

Das Motorrad ist in Vietnam ein sehr populäres Fortbewegungsmittel, denn damit sind Sie extrem beweglich. Mopeds können für wenig Geld gemietet werden. Es gibt aber auch oftmals den Rat, sich zu Beginn der Tour ein Motorrad zu kaufen und es anschließend wieder zu verkaufen. Das kann sich unter Umständen ebenfalls rechnen. Innerhalb der großen Städte sind Taxis eine gefragte Möglichkeit, bequem zum Ziel zu kommen. Die Fahrten kosten oftmals nur wenige Dollar (unbedingt vorher verhandeln und den Preis festlegen).

Sicherheit beim Backpacking in Vietnam

Vietnam gilt als sicheres Reiseland. Die Gefahr, dass Sie Opfer eines Gewaltverbrechens werden, ist statistisch eher gering einzustufen. Verhalten Sie sich nicht leichtsinnig und achten Sie immer auf Ihre Wertgegenstände, dann müssen Sie sich keine Sorgen über Ihre Sicherheit machen. Auch als allein reisende Frau ist Vietnam nicht gefährlich. Gefahr droht in allererster Linie im Straßenverkehr, der ist in Vietnam nämlich extrem chaotisch. Die Zahl der Verletzten und auch Toten durch Unfälle im Straßenverkehr ist erschreckend hoch.

In Vietnam übernachten als Backpacker oder Tourist

Übernachtung für Backpacker und Touristen für jeden GeldbeutelIn Vietnam gibt es für jeden Geldbeutel eine Unterkunft. Es kommt am Ende nur auf die persönlichen Ansprüche an. Als Rucksackreiseder bietet es sich an, in den speziellen Hostels zu übernachten. Es wird in Schlafsälen geschlafen, die Kosten für ein Bett liegen im Durchschnitt bei knapp 5 Euro. Wer lieber in einem eigenen Zimmer schlafen möchte, der muss alternativ auf klassische Hostels ausweichen. Gästehäuser und Hostels gibt es eigentlich überall zu fairen Preisen. Zwischen 10 bis 20 Euro kosten Doppelzimmer, die recht komfortabel sind. Teilweise sind die Zimmer in den Touristengegenden sogar mit Klimaanlage und Pool ausgestattet, ansonsten sind bei der Ausstattung nur geringe Unterschiede festzustellen. Dennoch sollten man sich bewusst machen, dass die Standards nicht mit denen westlicher Industrieländer zu vergleichen sind. Die Unterkünfte sind einfach, die Fenster nicht besonders dicht und die Betten sind oftmals etwas härter. Dafür sind die Preise überzeugend.

Essen und Trinken in Vietnam

Vietnam ist bekannt für die gute, gesunde Küche. Es gibt überall leckeres Essen, das nicht einmal teuer ist. Sehr gefragt bei Backpackern sind die lokalen Straßenrestaurants. Hier lassen sich die Einheimischen typische Spezialitäten schmecken. Die Gerichte sind mit Preisen von 1-2 Euro sehr preiswert und dennoch von hoher Qualität. Die etwas teure Alternative sind normale Restaurants, die eher auf Touristen eingestellt sind. Aber auch reichere Vietnamesen gönnen sich hier hin und wieder ein Essen. Es gibt meistens mehrere Gerichte auf der Speisekarte und der deutlichste Unterschied liegt darin, dass der Reisanteil etwas geringer ausfällt.

Getränke sind nicht zu teuer – auch Alkohol. Europäer sollten aber grundsätzlich bei der Wahl von Speisen und Getränken aufpassen. Es lässt sich eigentlich nur schwer umgehen, während des Aufenthaltes Magenprobleme zu bekommen. Deswegen sollte man immer auf Wasser in Flaschen setzen und das Leitungswasser meiden. Das gilt auch für Lebensmittel, die mit Leitungswasser in Kontakt gekommen sind: Eis, Obst, Salat.

Bargeld und Kreditkarten für Backpacker

Die DKB Kreditkarte für Backpacker und WeltenbummlerIn Vietnam sind keine Münzen im Umlauf, das bedeutet, dass alle Zahlungen mit Scheinen oder Kreditkarten erledigt werden. Das ist durchaus praktisch, denn die passen wesentlich besser in den Geldbeutel. Der kleinste Schein hat einen Wert von 200 Dong – das entspricht in etwa einem US-Cent. Der höchste Wert liegt bei 500.000 Dong. Es wird häufig mit US-Dollar bezahlt. Gerade dann, wenn es sich um höhere Summen handelt. Mit Dong kommen Sie aber grundsätzlich überall weiter. Geld sollten Sie bestenfalls in kleinen Scheinen dabei haben. Denn viele Straßenverkäufer, Taxifahrer und Händler können sonst nicht wechseln. In Geschäften, Restaurants und auch Hotels können Sie bequem mit Kreditkarte bezahlen. Je nach Anbieter fallen dafür Gebühren an. Ansonsten gibt es überall Wechselstuben. Der Wechselkurs variiert jedoch. Der schlechteste Kurs ist immer in der Nähe vom Flughafen zu finden – dort sollte lieber kein Geld gewechselt werden.

Die Abdeckung mit Geldautomaten ist in den großen Städten und auch den Touristenhochburgen vollkommen ausreichend. Die Automaten stehen in Banken, Flughäfen oder aber Einkaufszentren. Mit den gängigen Kreditkarten können Sie hier bequem Geld abheben. Es gibt aber meistens einen Maximalbetrag, der bei durchschnittlich 1-3 Millionen Dong liegt. Kreditkarten von Visa und Mastercard lassen sich problemlos einsetzen. Mit anderen Kreditkarten kann es unter Umständen zu Problemen kommen. Es empfiehlt es sich, mindestens zwei Kreditkarten von verschiedenen Banken dabei zu haben. Wenn eine Karte nicht funktioniert, gibt es zur Sicherheit noch eine weitere. Unsere Empfehlung ist die DKB Kreditkarte mit kostenloser Bargeldabhebung.

Auslandskrankenversicherung und Reiseapotheke

Für eine Backpackroute durch Vietnam sollten Sie sich auch um eine Auslandskrankenversicherung kümmern. Die Versicherung ist in den allermeisten Fällen nicht sonderlich teuer, kann Ihnen im Notfall aber eine echte Hilfe sein. Durchschnittlich verlangen große Versicherungsgesellschaften für einen umfassenden Schutz 7 – 10 Euro pro Jahr. Die Reiseapotheke hilft dabei, die gängigsten Erkrankungen zu behandeln. Das erspart Ihnen unter anderem die Suche nach einem Arzt oder einer Apotheke – inklusive der Kommunikation in einer fremden Sprache. In die Reiseapotheke für Vietnam sollten auf jeden Fall Medikamente gegen Durchfall und Magenerkrankungen gehören. Wenn der Durchfall zuschlägt, ist schnelle Hilfe notwendig.

Weiterhin bieten sich folgende Medikamente an:

  • Mittel gegen Übelkeit
  • Mittel gegen See- und Reisekrankheit
  • Schmerzmittel
  • Fiebersenker
  • Nasenspray
  • Schleimlöser
  • Hustenbonbons
  • Wund- und Heilsalbe
  • Verbandsmaterial
  • Desinfektionsmittel
  • Zeckenzange
  • Fieberthermometer
  • Sonnenschutz
  • Insektenschutz

 
Es kommt natürlich auch immer auf den eigenen Gesundheitszustand an. Medikamente, die Sie dauerhaft einnehmen müssen, sollten Sie in ausreichender Menge mitführen. Eventuell ist es auch sinnvoll, sich von Ihrem Hausarzt zur Sicherheit ein Breitbandantibiotikum verschreiben zu lassen. Dies sollte aber nur mit Bedacht eingesetzt werden.

Gerne geben wir Ihnen persönlich Reisetipps und erstellen Ihre Traumreise nach und in Vietnam! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.